Lehmhaus in Behrungen

Das zweigeschossige Ursprungsgebäude wurde 1993 errichtet.
2005 entstand der eingeschossige Anbau.

Entwurf
Uwe Wirthwein, südlicher Teil 1993
Dipl.-Ing. Architekt Karsten Tille, Erweiterung 2005


Ausführung
viele freiwillige Helfer und Seminarteilnehmer

Die Ursprungsidee war ein Wochenendhaus aus Holz und Lehm. Die Grundkonstruktion besteht aus Rundhölzern. Alle Außenwände sind mit Holzleichtlehm verfüllt, innen mit Lehm und außen mit Kalk verputzt. 2005 entsand der 120 m² große Anbau. Eine Innenwand ist massiv aus Stampflehm mit integrierter Wandheizung errichtet. Die Außenwände bestehen aus einer Holzrahmen-konstruktion. Die Ständerebene ist mit Zellulose ausgeblasen. Eine außen angebrachte Holz- weichfaserplatte ist mit Kalk verputzt und mit Silikatfarbe gestrichen. Innen wurde vor die aussteifende Ebene eine Vorsatzschale mit Grünlingen ohne Mörtel trocken gestapelt. Die darauf befestigte Wandheizung ist mit Lehm verputzt. Alle Decken sind mit 25 mm Lehmbauplatten und Lehmputz verkleidet. Ein 4 to schwerer und mit Plattenwärmetauschern ausgestatteter Grundofen ist außen mit Lehm verkleidet. Dieser beheizt das gesamte Haus und stellt die Warmwasserbereitung sicher. Die Gestalung der Außenfassade hat die Dresdener Künstlerin Viola Schöpe realisiert.